Die Weinbereitung

Die Traubenernte wird mit Ungeduld erwartet ! Gut ausgereifte Trauben kommen zur Presse, wo jede Weintraubensorte speziell behandelt wird.

Die Chasselas Trauben, die vor dem Pressen zerquetscht werden, ergeben einen frischen, sehr süssen Saft.

Der Pinot noir wird anderst behandelt: Der Pinot noir wird abgebeert, Most und Kerne werden circa zehn Tage vergoren, damit sich der Fruchtgeschmack voll entfaltet und der Wein seine Farbe erhält.

Für Rosé-Wein verwendet man das gleiche Verfahren, doch unterbricht man die Gärung bereits nach einigen Stunden, wenn der gewünschte Farbton erreicht ist. Nach dem Gären wird das Fruchtfleisch gepresst, und der neue Wein in Fässern gelagert.

Jetzt beginnt die eigentliche Kellerarbeit: Um die Gärung unter Kontrolle zu halten und falschen Nachgeschmack zu verhindern, wird der Traubenmost mit Hefe angereichert. Während dieser Zeit muss die Temperatur des Weinkellers um 15° C liegen; er wird deshalb entsprechend geheizt oder gekühlt.

Bei dieser ersten Gärung wandeln die Hefen den Zucker in Alkohol um. Während dieser Zeit schäumen die Fässer und zeigen uns somit den Fortschritt der Gärung an. Umleeren, Satz reinigen und Zuckergehalt kontrollieren sind jetzt alltägliche Tätigkeiten.

Danach beginnt die zweite, sogenannte malolaktische Gärung, bei der die Apfel- in Milchsäure verwandelt wird; sie dauert bis etwa Ende Jahr. Anfangs Januar findet dann die so heiss erwartete erste Degustation statt; auch wenn der Wein noch trüb und säuerlich ist, lässt uns dieser erste Genuss doch vom neuen Jahrgang träumen!

Durch das Filtern gibt man dann dem jungen Wein die endgültige Geschmacksrichtung.

Das wichtigste Kontrollinstrument des Winzers sind die Degustationen, bei denen die Entwicklung des Weins mit Feinschmecker Gaumen verfolgt wird. Ausserdem wird das Reifen des Wein durch chemische Analysen überwacht.

Endlich ist der Wein für unsere Kunden bereit ! Prost!

 

©Genevaz - 2012